Klausurenkurs Jura: Worauf du im Grund- und Hauptstudium wirklich achten solltest

Jan 16, 2026

 

Viele Studierende fragen sich schon früh im Jurastudium, ob ein Klausurenkurs sinnvoll ist oder ob man damit besser bis zur Examensvorbereitung wartet. Diese Zurückhaltung ist verständlich – aber inhaltlich oft falsch. Denn gerade im Grund- und Hauptstudium entscheidet sich, ob man früh ein Gefühl für juristisches Arbeiten entwickelt oder sich später mühsam umgewöhnen muss.

Für wen ein Klausurenkurs im Jurastudium geeignet ist – und für wen eher nicht

Ehrlich gesagt: Ein Klausurenkurs ist ab dem ersten Semester sinnvoll. Je früher man lernt, wie juristische Klausuren wirklich funktionieren, desto besser. Studierende, die bereits im ersten oder zweiten Semester regelmäßig Klausuren schreiben und auswerten, entwickeln deutlich schneller ein sauberes methodisches Verständnis. Sie lernen früh, wie man strukturiert prüft, Schwerpunkte setzt und argumentiert – Fähigkeiten, die sich später kaum noch „nebenbei“ aneignen lassen.

Nicht geeignet ist ein Klausurenkurs im Grunde nur für eine sehr kleine Gruppe: Studierende, die konstant und zuverlässig über 12 Punkte schreiben. Für alle anderen ist Klausurtraining kein Luxus, sondern ein zentrales Lerninstrument.

Welche Arten von Klausurenkursen es gibt – und wo die Probleme liegen

Im Jurastudium lassen sich grob drei Formen unterscheiden: kostenlose Klausurenkurse der Universität, kostenpflichtige kommerzielle Angebote und individuelle Jura Nachhilfe. Alle drei haben ihre Daseinsberechtigung, aber auch klare Schwächen.

Kostenlose Klausurenkurse der Universität

Universitäre Klausurenkurse sind für viele der erste Kontakt mit dem Klausurformat. Das Problem liegt jedoch weniger in der Idee als in der Umsetzung. Korrekturen erfolgen häufig sehr knapp, beschränken sich auf Randbemerkungen und lassen offen, wie man es konkret besser machen soll.

Ein strukturelles Problem ist zudem die Bezahlung der Korrektorinnen und Korrektoren. Diese werden oft pro Klausur vergütet. Das führt dazu, dass Geschwindigkeit wichtiger ist als Tiefe. Je schneller korrigiert wird, desto mehr Klausuren lassen sich abrechnen. Den Preis zahlen die Studierenden nicht mit Geld, sondern mit ihrer Lernzeit – Zeit, die deutlich effektiver genutzt werden könnte, wenn das Feedback verständlich und nachvollziehbar wäre.

Kostenpflichtige Klausurenkurse und kommerzielle Repetitorien

Kommerzielle Anbieter bieten häufig Klausurenkurse an, die nur für Examenskandidaten geeignet sind. Für das Grund- und Hauptstudium sind solche Examensklausuren jedoch ungeeignet. Sie setzen Kenntnisse voraus, die Studierende in frühen Semestern noch gar nicht haben, und trainieren ein Klausurformat, welches am Anfang gar nicht abgefragt wird.

Hinzu kommen bekannte Kritikpunkte: lange Korrekturdauern, standardisierte Kommentare und wenig individuelle Rückmeldung. Das führt dazu, dass zwar Klausuren geschrieben werden, der methodische Fortschritt aber begrenzt bleibt.

Individuelle Jura Nachhilfe

Jura Nachhilfe kann im Einzelfall sehr hilfreich sein, insbesondere bei Verständnisproblemen. Sie ersetzt jedoch kein systematisches Klausurtraining. Häufig wird mündlich erklärt, aber nicht regelmäßig unter klausurähnlichen Bedingungen geschrieben. Zudem hängt die Qualität stark von der jeweiligen Person ab. Einheitliche Standards, transparente Bewertung oder strukturierte Rückmeldungen fehlen oft.

Worauf es bei einem guten Klausurenkurs wirklich ankommt

Unabhängig vom Anbieter lassen sich klare Qualitätskriterien benennen. Entscheidend ist zunächst eine zeitnahe Korrektur, damit der Stoff noch präsent ist und Fehler nachvollzogen werden können. Ebenso wichtig ist eine transparente Bewertung anhand eines Erwartungshorizonts, der offenlegt, wo Punkte vergeben werden.

Mindestens genauso relevant ist jedoch die Art des Feedbacks. Gute Klausurenkorrekturen erklären, wie Korrektorinnen und Korrektoren denken, welche Argumentationsschritte überzeugen und wo typische Fehler liegen. Nur so lässt sich das eigene Klausurverhalten nachhaltig verbessern.

Warum frühes Klausurtraining im Jurastudium ein echter Vorteil ist

Viele Studierende unterschätzen, wie lange es dauert, juristisches Denken zu automatisieren. Wer erst in der Examensvorbereitung intensiv Klausuren schreibt, muss gleichzeitig Stoff lernen und methodische Defizite ausgleichen. Das erzeugt unnötigen Druck.

Wer hingegen bereits im Grund- und Hauptstudium regelmäßig Klausuren schreibt und hochwertiges Feedback erhält, baut diese Fähigkeiten schrittweise auf. Das Studium wird strukturierter, die Noten stabilisieren sich früher und die spätere Examensvorbereitung wird deutlich entspannter.

Wie ein hochwertiger Klausurenkurs konkret aussehen kann

Ein effektiver Klausurenkurs verbindet mehrere Elemente: schnelle Korrekturen, nachvollziehbare Noten und persönliches Feedback. Besonders wirksam ist es, wenn die eigene Klausur nicht nur schriftlich bewertet, sondern ausführlich erklärt wird. So wird sichtbar, wie Korrektorinnen und Korrektoren lesen, denken und bewerten.

Genau hier setzt das Unlimited-Abo an. Jede Klausur wird innerhalb von sieben Tagen korrigiert. Die Note ist durch einen klaren Erwartungshorizont transparent nachvollziehbar. Zusätzlich erhältst du eine persönliche Videokorrektur, in der der Korrektor detailliert erklärt, was gut war, wo Denkfehler lagen und wie du beim nächsten Mal gezielt besser wirst.

Das Format verbindet strukturiertes Klausurtraining mit der Tiefe individueller Jura Nachhilfe – mit dem Ziel eines maximalen Lerneffekts.

Klausurenkurs im Unlimited-Abo von Legalexo

Wenn du im Jurastudium von Anfang an lernen willst, wie Klausuren wirklich funktionieren, ist das Unlimited-Abo eine konsequente Wahl. Du schreibst regelmäßig Klausuren, erhältst schnelles, verständliches Feedback und entwickelst früh die Klausurtechnik, die später entscheidend ist.

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