Warum Jura-Klausuren nichts mit Wissen zu tun haben

Jan 15, 2026
Klausurenkurs Legalexo

Weshalb viele Jurastudierende trotz Lernens in Klausuren scheitern

Viele Studierende starten motiviert ins Jurastudium. Sie lesen Lehrbücher, erstellen Lernzettel, hören Podcasts und investieren viel Zeit in die Wiederholung des Stoffes. Trotzdem folgt oft schon im Grundstudium die erste Ernüchterung: Die Klausurnote bleibt hinter den Erwartungen zurück. Spätestens dann beginnen viele, an sich selbst zu zweifeln oder nach Lerncoaching, Klausurenkurse oder Jura Nachhilfe und anderen Unterstützungsangeboten zu suchen.

Dabei liegt das Problem in den seltensten Fällen am fehlenden Fleiß oder an mangelnder Intelligenz.

 

Wissen allein reicht im Jurastudium nicht aus

Eines der größten Missverständnisse im Jurastudium ist die Annahme, dass viel Wissen automatisch zu guten Klausurnoten führt. In anderen Studiengängen mag das funktionieren, in Jura jedoch nur sehr eingeschränkt. Klausuren prüfen nicht in erster Linie, ob man Definitionen auswendig kann oder einzelne Meinungsstreitigkeiten kennt. Sie prüfen, ob man juristisch denken, strukturieren und argumentieren kann.

 

 

Was in Jura-Klausuren tatsächlich bewertet wird

In juristischen Klausuren geht es um weit mehr als das bloße „richtige Ergebnis“. Bewertet wird vor allem, wie der Weg dorthin aussieht. Eine saubere Struktur, ein nachvollziehbarer Gutachtenstil und eine klare Argumentation sind entscheidend. Korrektorinnen und Korrektoren wollen erkennen, dass der Bearbeiter die juristischen Probleme verstanden hat und methodisch korrekt löst. Wer einfach nur viel Wissen auswendig lernt, ist oft nicht in der Lage, auch unbekannte Fälle zu lösen.  

Ebenso wichtig ist die Fähigkeit zur Schwerpunktsetzung. Wer jedes Problem gleich ausführlich behandelt, verschenkt Zeit und Punkte. Gute Klausuren zeichnen sich dadurch aus, dass Wesentliches vertieft und Unwesentliches bewusst knapp gehalten wird. Diese Fähigkeit entwickelt sich jedoch nicht durch Lesen, sondern nur durch regelmäßiges Schreiben und gezieltes Feedback.

Tipp: Schau Dir hier unser kurzes Video an, wie Schwerpunktsetzung wirklich funktioniert

Warum viele Klausurenkurse im Grund- und Hauptstudium nicht den gewünschten Effekt haben

Viele Studierende reagieren auf schwache Noten, indem sie einen Klausurenkurs besuchen. Die Erwartung ist klar: mehr Klausuren, mehr Übung, bessere Noten. In der Praxis bleibt der Fortschritt jedoch oft aus. Das liegt weniger an mangelndem Engagement der Studierenden, sondern an strukturellen Schwächen vieler Klausurenkurse.

Ein häufiges Problem ist die lange Korrekturdauer. Wer mehrere Wochen auf eine Rückmeldung wartet, hat den Klausurstoff innerlich längst abgeschlossen. Der Lerneffekt verpufft. Hinzu kommen Korrekturen, die sich auf knappe Randbemerkungen beschränken. Hinweise wie „unsauber“, „Problem nicht erkannt“ oder „Argumentation zu kurz“ helfen kaum weiter, wenn nicht erklärt wird, wie man es konkret besser machen kann.

Besonders frustrierend ist für viele die fehlende Transparenz bei der Notenvergabe. Ohne Erwartungshorizont bleibt unklar, wo genau Punkte verloren gegangen sind und welche Leistungen tatsächlich bewertet wurden. Klausuren werden dann zwar geschrieben, führen aber nicht zu nachhaltiger Verbesserung.

 

 

Was wirklich zu einem maximalen Lerneffekt im Jurastudium führt

Nachhaltige Verbesserung in Jura-Klausuren entsteht nicht durch möglichst viele Klausuren, sondern durch hochwertige Rückmeldungen. Entscheidend ist, dass Feedback zeitnah erfolgt, nachvollziehbar ist und auf die individuelle Leistung eingeht. Nur so lassen sich Denkfehler erkennen und systematisch abstellen.

Besonders effektiv ist es, wenn nicht nur schriftlich korrigiert wird, sondern die eigene Lösung ausführlich erklärt wird. Wer hört, warum ein Argument nicht trägt, an welcher Stelle der Schwerpunkt falsch gesetzt wurde und wie ein Korrektor den Fall liest, entwickelt ein ganz anderes Verständnis für Klausuren. Genau dieser Perspektivwechsel macht den Unterschied zwischen bloßem Üben und echtem Lernen.

 

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Im Klausurenkurs von Legalexo hast Du nicht nur Zugriff auf eine Datenbank mit über 500 Erklärvideos und Kurzskripten zu allen klausurrelevanten Themen, einen Klausurtechnik-Kurs, eine Sammlung von über 60 Altklausuren, sondern bekommst das bestmöglichste Feedback zu Deiner Klausurbearbeitung. 

Das Unlimited-Abo ist für Studierende konzipiert, die im Jurastudium mehr wollen als bloße Korrekturen. Jede eingereichte Klausur wird innerhalb von sieben Tagen korrigiert. Die Note ist durch einen klaren Erwartungshorizont vollständig nachvollziehbar, sodass transparent wird, wo Punkte vergeben oder verloren wurden.

Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der persönlichen Videokorrektur. Statt knapper Randbemerkungen erklärt der Korrektor ausführlich, wie die Klausur gelesen wird, wo typische Denkfehler liegen und was beim nächsten Versuch konkret besser gemacht werden kann. Dieses individuelle Feedback sorgt für einen maximalen Lerneffekt – ähnlich wie bei hochwertiger Jura Nachhilfe, aber strukturiert, planbar und klausurnah.

Wenn du im Grund- oder Hauptstudium nicht nur Klausuren schreiben, sondern wirklich besser werden willst, ist das Unlimited-Abo der konsequente nächste Schritt. Hier geht es zum Klausurenkurs!

 

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